Zöf - Zusammenschluss Österreichischer Frauenhäuser

Öffentlichkeits­arbeit/​Presse/News

Neue Werbekampagne des Vereins ZÖF

"Damit aus den Scherben der Vergangenheit eine Zukunft ohne Gewalt wird."

Gemeinsam mit der Werbeagentur FCB NEUWIEN wurde 2016/17 eine neue Werbekampagne für die Wiener Frauenhäuser konzipiert und anschließend auf den Verein ZÖF – Zusammenschluss Österreichischer Frauenhäuser ausgeweitet. Im Mittelpunkt stehen dabei keine deutlichen Gewaltspuren, sondern die betroffenen Frauen selbst. Ganz bewusst wurde eine Positiv-Botschaft gewählt, um eine positive Zukunftsperspektive sowie den Mut und die Stärke gewaltbetroffener Frauen zu zeigen.

Die Serie von Plakaten, Freecards und Rollups trägt den Titel "Damit aus den Scherben der Vergangenheit eine Zukunft ohne Gewalt wird." Grundmotiv ist dabei, dass Frauen sich aktiv "aus Scherben zusammensetzen" – und mit Hilfe der Frauenhäuser zurückfinden in ein sicheres Leben ohne Gewalt. Fünf Frauen, verschieden von Herkunft, Alter und Bildung, symbolisieren, dass sie die Scherben der Vergangenheit ihres Lebens wieder zusammengefügt, die Partnergewalt beendet haben und hoffnungsvoll in eine neue Zukunft blicken.

Neue Werbekampagne des Vereins ZÖF

Der Verein ZÖF trauert um Sabine Oberhauser – Ministerin, Ärztin, optimistische Kämpferin.

Sabine Oberhauser

Foto: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen

Tief betroffen haben wir Mitarbeiterinnen des Vereins ZÖF am Donnerstagabend von Sabine Oberhausers Tod erfahren. Unser ganzes Mitgefühl, unsere ganze Anteilnahme gehen an ihre Familie.

"Sie war von Beginn an konsequente Kämpferin für Gleichberechtigung und Gleichstellung, Anti-Diskriminierung und den Schutz von Schwächeren", so Andrea Brem, Vorsitzendes des Vereins ZÖF – Zusammenschluss Österreichischer Frauenhäuser.

Dass gerade sie aus dem Leben gerissen wurde, ist auch deshalb so traurig, weil sie immer unglaublich lebensbejahend und optimistisch war. Sie hat es trotz ihres heiklen Aufgabengebietes geschafft, nicht zu polarisieren, sondern immer konstruktive Lösungen zu finden. Wir werden ihr Fachwissen, ihr großartiges Engagement und ihre Unterstützung ebenso vermissen wir ihre Menschlichkeit, ihre Herzlichkeit und ihr optimistisches Strahlen.

Presseartikel, Jänner 2016, News:

"Doppelt hart getroffen"

Bild: Presseartikel Doppelt hart getroffen, News
Bild vergrößern
Bild: Presseartikel Doppelt hart getroffen, News
Bild vergrößern


Presseartikel auf news.at

(Saskia Aberle, News, 16. Jänner 2016)

Leserbrief, Jänner 2016, Kleine Zeitung, Leserforum:

"Nein zu Gewalt gegen Frauen"

Diese unfassbaren Ereignisse, ob in Deutschland oder Österreich, haben viele Menschen erschüttert und emotional berührt. Die Betreuerinnen der vier Kärntner Frauenhäuser wissen aus ihrer täglichen Arbeit, was Gewalt bei Frauen auslöst. Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe auf Frauen sind die schlimmste Form der Gewalt, da sie die Grundrechte von Frauen arg verletzen und gravierende psychische, gesundheitliche und soziale Folgen mit sich ziehen und Würde und Selbstwertgefühl zerstören.

Ganz gleich, woher die Täter kommen, diese Taten sind schwere Menschenrechtsverletzungen und müssen als solche auch bestraft werden. Die Politik ist aufgefordert, eine soziale, menschliche Ordnung in der Gesellschaft herzustellen, wo traditionelle Werte – gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung – gelebt werden können. In der Deklaration der Vereinten Nationen zur Eliminierung von Gewalt heißt es: "Gewalt ist einer der entscheidenden sozialen Mechanismen, durch den Frauen in einer untergeordneten Position gehalten werden."

Frauen sind weder Freiwild noch Besitz, sie haben das Recht auf Selbstbestimmung. Daher Frauen, lassen wir das nicht zu! "Nein zu Gewalt gegen Frauen!!!"

(Irmgard Pogatschnigg, Vorsitzende ARGE Kärntner Frauenhäuser, Kleine Zeitung, Leserforum, 14. Jänner 2016)

Leserbrief (2,26 MB PDF, nicht barrierefrei)

Stellungnahme

Stellungnahme des Vereins ZÖF zum Strafprozessänderungsgesetz 2015

weiterlesen

Stellungnahme

Stellungnahme des Vereins ZÖF zum Strafrechtsänderungsgesetz 2015

weiterlesen

Die ZÖF unterstützt das Forderungspapier der Autonomen Frauenhäuser der ZIF in Deutschland

Die ZÖF unterstützt das Forderungspapier der Autonomen Frauenhäuser der ZIF in Deutschland zur Verbesserung des Schutzes vor Gewalt für MigrantInnen mit prekärem Aufenthalt und Flüchtlingsfrauen.

Etliche der erhobenen Forderungen haben auch für Österreich Relevanz!

Im Besonderen bekennen wir uns zu der Forderung: Frauenhäuser müssen länderübergreifend für alle körperlich und/oder seelisch misshandelten oder von Misshandlung bedrohten Frauen und ihre Kinder uneingeschränkt und niedrigschwellig zugänglich sein - unabhängig von Einkommen, Aufenthaltsstatus, Herkunftsort und Gesundheitszustand oder etwaiger Behinderung/Beeinträchtigung.

Link: http://www.autonome-frauenhaeuser-zif.de

Besonderer Einsatz zur Positionierung von Frauen in der Gesellschaft wird gefeiert: Frauenpreis der BAWAG P.S.K. 2014 geht an Andrea Brem.

Zum zweiten Mal verlieh die BAWAG P.S.K. Fraueninitiative für vorbildhafte Leistungen "Mitten im Leben" den Frauenpreis. Mit diesem Award möchte die BAWAG P.S.K. Frauen und Organisationen ermutigen, herausfordernde und innovative Projekte in Angriff zu nehmen.

Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger gratulierte der Preisträgerin Andrea Brem ebenso herzlich wie Byron Haynes CEO der BAWAG P.S.K. und die Vorsitzende des Zentralbetriebsrates Ingrid Streibel- Zarfl. Die feierliche Laudatio hielt die Frauengesundheitsbeauftragte der Stadt Wien Beate Wimmer-Puchinger. Der festliche Akt fand im Wappensaal des Wiener Rathauses statt, für die wunderbare musikalische Untermalung sorgte das Musik-Frauentrio SORMEH.

Ihre wohlverdiente Ehrung, der mit 3.000 Euro dotierte Preis der BAWAG P.S.K., wurde von der Preisträgerin den misshandelten Frauen und ihren Kindern in den Wiener Frauenhäusern gewidmet.

Bild: Von links nach rechts: Preisverleihung BAWAG P.S.K. Frauenpreis: Vorsitzende des BAWAG P.S.K. Zentralbetriebsrates Ingrid Streibel-Zarfl, Preisträgerin Geschäftsführerin Wiener Frauenhäuser Andrea Brem, BAWAG P.S.K. CEO Byron Haynes, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger

Von links nach rechts: Preisverleihung BAWAG P.S.K. Frauenpreis: Vorsitzende des BAWAG P.S.K. Zentralbetriebsrates Ingrid Streibel-Zarfl, Preisträgerin Geschäftsführerin Wiener Frauenhäuser Andrea Brem, BAWAG P.S.K. CEO Byron Haynes, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger

Foto: Kromus

Andrea Brem "Die Wienerin 2014"

Die langjährige Geschäftsführerin Andrea Brem wurde im Rahmen der look! Women Of The Year Awards mit dem Titel "Die Wienerin 2014" gekürt.

Zum Lesen des look! Artikels klicken Sie bitte auf das Bild.

Bild: Artikel look!
Bild vergrößern

Maria Imlinger erhält Anton Kalcher-Preis

Die ZÖF-Vorstandsfrau und langjährige Leiterin des Frauenhaus St. Pölten Maria Imlinger erhielt für ihr herausragendes Engagement in der Arbeit gegen Gewalt an Frauen und Kindern den Anton Kalcher-Preis des Lions Club St. Pölten.

Maria Imlinger arbeitet seit 1980 als diplomierte Sozialarbeiterin und leitet seit 1991 das Frauenhaus in St. Pölten. In ihrer langjährigen Tätigkeit hat sie maßgeblich dazu beigetragen, das Gewaltschutznetz in Niederösterreich auszubauen. 2006 wurde auf ihre Initiative mit dem Aufbau einer Beratungsstelle für Migrantinnen für den Zentralraum Niederösterreich begonnen. Bereits 2011 erhielt Maria Imlinger für ihr soziales Engagement das Ehrenzeichen der Stadt St. Pölten verliehen.

Bild: Maria Imlinger erhält Anton-Kalcher Preis, überreicht von Lions-Club Past-Präsident Stephan Rendl (ganz links) und Bürgermeister Matthias Stadler.

Maria Imlinger erhält Anton-Kalcher Preis, überreicht von Lions-Club Past-Präsident Stephan Rendl (ganz links) und Bürgermeister Matthias Stadler.

Credits: mss/Vorlaufer

Fachtagung "Sicher Leben - Schutz vor Gewalt in der Familie II"

Vor 30 Jahren wurde das Frauenhaus St. Pölten eröffnet - das Gewaltschutzzentrum NÖ existiert seit 15 Jahren. Schutzorte, Gewaltschutzgesetze und Ermächtigungspraktiken haben den Handlungsspielraum von Frauen und Kindern aus gewaltbelasteten Beziehungen erweitert. Wie aber sehen die Betroffenen die Interventionen bei häuslicher Gewalt, welche Schutzlücken bestehen fort und welche gesellschaftlichen Veränderungen müssen zum Schutz vor häuslicher Gewalt vorangetrieben werden? Diesen und mehr Fragen widmet sich die gemeinsam veranstaltete Fachtagung "Sicher Leben – Schutz vor Gewalt in der Familie II".

Wann: 2.12.2014, 8:30 bis 16 Uhr

Wo: Festsaal Konservatorium für Kirchenmusik, Klostergasse 10, 3100 St. Pölten

Details entnehmen Sie bitte der Einladung; um Anmeldung wird gebeten.

Interne Tagung zum Thema "Gefährlichkeits­einschätzung"

Am 16. und 17. Dezember 2014 veranstaltet die ZÖF eine interne Tagung zum Thema "Gefährlichkeitseinschätzung". Eingeladen ist die deutsche Kriminalpsychologin Justine Glaz-Ocik. Sie ist Deeskalationstrainerin in Fällen häuslicher Gewalt, forscht in den Bereichen Tötungsdelikte an Kindern, Stalking und schwere Gewaltdelikte und war als stellvertretende Leiterin in einer Täterarbeitseinrichung tätig. Zusätzlich zur Schulung von Justine Glaz-Ocik sind Workshops geplant, die von Expertinnen, die mit hoch gefährdeten Menschen arbeiten, angeleitet werden.

Studie: Häusliche Gewalt kostet weltweit über 6 Billionen Euro

Was kostet Gewalt? Dieser Frage wurde in einer neuen Studie nachgegangen. Berechnet wurden die wirtschaftlichen Folgen von Gewalt und kriegerischen Auseinandersetzungen. Das Ergebnis widerspricht der öffentlichen Wahrnehmung: Gewalt in der Gesellschaft, also Morde und vor allem Gewalt gegen Frauen und Kinder, stellt einen weitaus größeren Kostenfaktor als Bürgerkriege dar.

Häusliche Gewalt ist weltweit die größte Quelle von Gewalt: Pro Jahr belaufen sich die Folgekosten von Gewalt gegen Frauen auf rund 3.4 Billionen Euro; Gewalt gegen Kinder wird mit 2.7 Billionen Euro ausgewiesen. Die insgesamten Kosten häuslicher Gewalt belaufen sich daher auf rund 6.1 Billionen Euro (9,4% es weltweiten BIPs).

Wirft man einen Blick auf die weltweiten Gesamtkosten von Gewalt – kriegerische Konflikte berücksichtigend – weist die Studie den Wert von rund 7,35 Billionen Euro aus.

Die StudienautorInnen Hoeffler und Fearon appellieren aufgrund dieser erschreckenden Ergebnisse an die Vereinten Nationen: Die weltweiten wirtschaftlichen Schäden aufgrund von häuslicher Gewalt sind 50 Mal größer als die durch Bürgerkriege entstandenen Verluste. Es muss daher mehr Augenmerk auf die Bekämpfung von häuslicher Gewalt gelegt werden. Es ist dringend an der Zeit, dass jene Form der Gewalt, die gesellschaftlich am meisten Kosten verursachen, auch am meisten Aufmerksamkeit erhält.

Studie (ausschließlich in englischer Sprache verfügbar)
Zusammenfassung (ausschließlich in englischer Sprache verfügbar)

Link zum deutschen Artikel von "Die Welt"

NAP (Nationaler Aktionsplan) zum Schutz der Frauen vor Gewalt beschlossen

Ende August 2014 wurde der Nationale Aktionsplan zum Schutz von gewaltbetroffenen Frauen von der Bundesregierung beschlossen. Der NAP umfasst 64 Gewaltschutzmaßnahmen, die in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden sollen. Thematisch reichen die Aktionen des NAP von der Koordination politischer Maßnahmen bis hin zu rechtlichen Vorhaben; Prävention, Schutz und Unterstützung von Opfern sind ebenso in den geplanten Aktivitäten umfasst.

Nationaler Aktionsplan zum Schutz von Frauen vor Gewalt

ZÖF Kolleginnen gratulieren zum 35-jährigen Jubiläum des Vereins Wiener Frauenhäuser

1978 wurde in Wien das erste Frauenhaus in Österreich eröffnet. Seitdem sind 35 Jahre vergangen und der Zusammenschluss Österreichischer Frauenhäuser gratulierte den Wiener Frauenhäusern von ganzem Herzen. Und da Geburtstage und leckere Torten einfach zusammengehören, bekam der Verein Wiener Frauenhäuser von der ZÖF-Partnerin Frauenhaus Graz eine wundervoll schmeckende Maronitorte überreicht.

Bild: Von links nach rechts: Geschäftsführerin Maria Imlinger (Haus der Frau St. Pölten), Geschäftsführerin Andrea Brem (Verein Wiener Frauenhäuser) und Geschäftsführerin Michaela Gosch (Frauenhaus Graz) bei der feierlichen Überreichung der Geburtstagstorte.

Von links nach rechts: Geschäftsführerin Maria Imlinger (Haus der Frau St. Pölten), Geschäftsführerin Andrea Brem (Verein Wiener Frauenhäuser) und Geschäftsführerin Michaela Gosch (Frauenhaus Graz) bei der feierlichen Überreichung der Geburtstagstorte.

Presseartikel, April 2014, Die Furche:

"Wenn der Partner zum Peiniger wird"

Presseartikel der Wiener Zeitung über Klientin der Wiener Frauenhäuser (901 KB PDF, nicht barrierefrei)

(Julia Theresa Ortner, Die Furche, 24. April 2014)

news

Neue Werbe­kampagne des Vereins ZÖF
"Damit aus den Scherben der Vergangenheit eine Zukunft ohne Gewalt wird."

Neue Werbekampagne des Vereins ZÖF

weiterlesen

Der Verein ZÖF trauert um Sabine Oberhauser – Ministerin, Ärztin, optimistische Kämpferin.

Sabine Oberhauser

weiterlesen

ZÖF gratuliert dem Frauen­haus Graz zu 35 Jahren und einem wunder­schönen neuen Frauen­haus!

Eröffnung

weiterlesen

Fortbildung mit Seyran Ateş

Seyran Ateş

Im Rahmen des Vereins ZÖF – Zusammen­schluss Öster­reichischer Frauenhäuser besuchten Frauenhaus-Mitarbei­terinnen aus ganz Österreich eine Fortbildung mit Rechts­anwältin, Autorin und Frauen­rechtlerin Seyran Ateş. Erörtert wurden rechtliche Themen, Interpre­tationen des Islam und der Umgang mit religiösen Fragen im Frauenhaus­alltag.

weiterlesen

ZÖF-Fortbildung zur Gesundheits­vorsorge
Die Arbeit im Anti-Gewalt-Bereich bringt – bei all ihren positiven Seiten – auch zahlreiche Heraus­forderungen und Belastungen mit sich. Dafür benötigen Mitarbei­terinnen Ressourcen.

weiterlesen

ZÖF-Tagungsreihe 2015
Unter dem Titel "Beschädigte Seele – Zusammen­hänge zwischen häuslicher Gewalt und psychischen Erkrankungen" fand im Herbst 2015 eine Tagung in Wien, Graz und St. Pölten statt.

weiterlesen

Besonderer Einsatz zur Positio­nierung von Frauen in der Gesellschaft wird gefeiert:
Frauenpreis der BAWAG P.S.K. 2014 geht an Andrea Brem.

weiterlesen

Andrea Brem "Die Wienerin 2014"

Die langjährige Geschäfts­führerin Andrea Brem wurde im Rahmen der look! Women Of The Year Awards mit dem Titel "Die Wienerin 2014" gekürt.

weiterlesen