Zöf - Zusammenschluss Österreichischer Frauenhäuser

Öffentlichkeits­arbeit/​Presse/News

Benefizabend

Am 23. November begehen wir unser Jubiläum mit einer festlichen Benefizgala. Wir feiern, dass unsere Mitarbeiterinnen in diesen 40 Jahren tausenden Frauen und deren Kindern helfen konnten, sich aus einer Gewaltbeziehung zu befreien. Wir feiern, was in diesen 40 Jahren auch politisch erreicht und verändert werden konnte – und wir feiern auch, um auf den gerade stattfindenden Backlash gegen scheinbar bereits erkämpfter Frauenrechte aufmerksam zu machen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie/Dich bei unserem Benefizabend anlässlich des Jubiläums
40 Jahre Verein Wiener Frauenhäuser
am Freitag, 23.11.2018
im Festsaal des Wiener Rathauses begrüßen zu dürfen.

Eingang: Rathaus, Lichtenfelsgasse 2, Feststiege 2
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 18:45 Uhr

Ehrenschutz: Bürgermeister Dr. Michael Ludwig
Eröffnung: Kathrin Gaál, Stadträtin für Wohnen, Stadterneuerung und Frauen

Live-Acts: DelaDap, Skolka, Viennese Ladies, Academy Singers, Fearleaders, Lesung mit Andrea Eckert

Tickets für den Benefizabend sind in folgenden Kategorien verfügbar:

150 Euro Förderticket, inklusive Live-Programm sowie Sitzplatz an einem Galatisch & Menü
25 Euro Benefizticket, inklusive Live-Programm

Tickets sind erhältlich:

  1. auf www.oeticket.com und in allen oeticket-Verkaufsstellen
  2. in Filialen der Erste Bank und ausgewählten Sparkassen sowie auf www.erstebank.at/ticketing

Wir unterstützen auch gerne persönlich beim Ticketkauf unter 01/485 30 30 oder verein@frauenhaeuser-wien.at.

"Was wäre die Welt ohne Frauen?"
Benefizkonzert für das Frauenhaus Villach

am: Samstag, 3. November 2018, um 20 Uhr im Bambergsaal/Parkhotel in Villach
mit: KünstlerInnenn aus der Partnerstadt Bamberg

"Was wäre das Universum ohne Frau?" ist an diesem Abend die allentscheidende Frage. Beste Unterhaltung und jede Menge Spaß sind garantiert.
Wer Irene Mittermaier kennt, der weiß: Die Chansonette singt nicht einfach nur Chansons, nein, sie haucht ihnen mit ihrem universell spürbaren und würdevollen Gefühl für Dekadenz neues Leben ein. Mit Knut König am Piano erfindet die Diva die Geschichten des weiblichen Universums immer wieder neu. Freude und Nachdenklichkeit liegen dabei nahe beieinander. Irene Mittermaier und Knut König versprechen eine wunderbare Atmosphäre, die wie Sekt um alle Gäste herumprickeln wird und mit einigen Überraschungen den Abend zu einem besonderen Event werden lässt. (aus: Focus Online)

Wir danken der Österreichischen Wasserrettung Villach und den Sponsoren für dieses besondere Engagement.
Kartenreservierungen bitte bei Wolfgang Rainer unter 0664/1928 340 (Vorverkauf: 12 Euro bzw. Abendkassa: 15 Euro)

Frauenministerin besucht Ausstellung "40 Jahre Wiener Frauenhäuser – Am Anfang war ich sehr verliebt …"

Von links nach rechts: Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert, Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß, Andrea Brem, Geschäftsführerin Verein Wiener Frauenhäuser

Fototext: Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert und Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß mit Andrea Brem, Geschäftsführerin Verein Wiener Frauenhäuser
Fotocredit: Frauenministerium

Der Verein ZÖF freut sich über den Besuch von Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß gemeinsam mit der Bezirksvorsteherin des 8. Bezirks, Veronika Mickel-Göttfert, in der Ausstellung "40 Jahre Wiener Frauenhäuser" im Wiener Volkskundemuseum. Sie informierte sich im Rahmen der Ausstellungsführung auch über aktuelle Entwicklungen und Projekte des Vereins ZÖF. Das Frauenministerium fördert sowohl das Projekt "Klärende Paargespräche" als auch den Verein ZÖF selbst.

Ausstellung
"Am Anfang war ich sehr verliebt …"
40 Jahre Wiener Frauenhäuser

40 Jahre Wiener Frauenhäuser
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Laufzeit: 27. April bis 30. September 2018 Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Das Begleitprogramm zur Ausstellung und Informationen zur Kulturvermittlung werden laufend aktualisiert:
www.volkskundemuseum.at/frauen­haeuser

Presseartikel, Juli 2018, Kleine Zeitung Kärnten

"Man muss Gewalt ernst nehmen"

Presseartikel auf www.pressreader.com

(Kleine Zeitung Kärnten, 18.07.2018)

Presseartikel, Mai 2018, derStandard.at

SK Sturm und steirische Frauenhäuser: Anstoß für Gewaltfreiheit

Presseartikel auf derStandard.at

(red, derStandard.at, 12.05.2018)

Presseartikel, April 2018, kleinezeitung.at

"Wir können nicht allein alles abdecken"

Presseartikel auf kleinezeitung.at

(Danja Santner, kleinezeitung.at, 07.04.2018)

Tagungsbericht 30.11.17

"Tief verborgen - tief verletzt" sexualisierte Gewalt in Paarbeziehungen

Tagungsbericht (1,13 MB PDF)

"Break the Silence" – Tagung über Mitbetroffenheit von Kindern bei häuslicher Gewalt

Break the Silence

Die Frauenhäuser Steiermark laden zu einer Fachtagung über die Mitbetroffenheit von Kindern bei häuslicher Gewalt

Wann: am 15.12.2017 von 9:00 bis 16:00 Uhr
Wo: Graz, Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010

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"Tief verborgen - tief verletzt" Tagung über sexualisierte Gewalt in Paarbeziehungen des Vereins ZÖF – Zusammenschluss Österreichischer Frauenhäuser

Das weitgefächerte Vortrags-Programm der Tagung beleuchtete anhand historischer und juristischer Hintergrundinformationen, aktueller Forschungsergebnisse sowie praktischer Beispiele, wie dramatisch diese Form der Gewalterfahrung für Frauen ist.

Die Referentinnen lieferten darüber hinaus Inputs zu Bewältigungsstrategien, der zunehmenden sexualisierten Cybergewalt in Paarbeziehungen und der Wirkung von alten und modernen Mythen auf betroffene Frauen und alle, die mit ihnen zu tun haben.

ExpertInnen unterschiedlicher Disziplinen diskutierten Schnittstellen sowie Optimierungsmöglichkeiten der Zusammenarbeit. Gemeinsam wurden Strategien erarbeitet, um Frauen, die sexualisierte Gewalt durch ihren Partner erfahren haben, nach einer Anzeige bessere Chancen und Bedingungen in Strafrechtsverfahren zu ermöglichen und Täter auch tatsächlich mit Konsequenzen zu konfrontieren.

Ein Tagungsband mit Abstracts aller Vorträge und den Ergebnissen der Podiumsdiskussion wird im Februar 2018 hier zum Download zur Verfügung stehen.

Wir bedanken uns bei allen Vortragenden, TeilnehmerInnen und Mitarbeiterinnen für den spannenden und konstruktiven Diskurs!

Cybergewalt - neuer Beratungsschwerpunkt der Beratungsstelle des Vereins Wiener Frauenhäuser

Cybergewalt ist eine mittels Smartphone oder Internet ausgeübte Gewaltform. Sie hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Vermehrt wird diese Gewalt auch in Beziehungen und nach Trennungen / Scheidungen ausgeübt. Beispielsweise werden Frauen in sozialen Foren von ihren (Ex-) Partnern öffentlich beschimpft. Den Betroffenen wird angedroht, intime Fotos im Internet zu veröffentlichen. Oder sie erhalten täglich eine Flut von unerwünschten E-Mails, SMS oder Anrufen.

Die Beratungsstelle des Vereins Wiener Frauenhäuser bieten Ihnen psychosoziale, rechtliche und praktische Unterstützung, wenn Sie von Cybergewalt durch einen aktuellen oder ehemaligen Partner betroffen sind!

Nähere Informationen finden Sie unter:

http://www.frauenhaeuser-wien.at

Pressevideo, Oktober 2017, 5min.at

"15 Jahre Frauenhaus in Villach"

http://www.kult1.tv

(Manuela Wilpernig, 5min.at)

Presseartikel, Juni 2017, 5min.at

"Tabuthema: Häusliche Gewalt"

https://www.5min.at

(Sebastian Birkl, 5min.at, 21.06.2017)

Presseartikel, April 2017, 5min.at

"Jubiläum für Villacher Frauenhaus"

https://www.5min.at

(Oliver C. Gausmann, 5min.at, 27.04.2017)

Neue Werbekampagne des Vereins ZÖF

"Damit aus den Scherben der Vergangenheit eine Zukunft ohne Gewalt wird."

Gemeinsam mit der Werbeagentur FCB NEUWIEN wurde 2016/17 eine neue Werbekampagne für die Wiener Frauenhäuser konzipiert und anschließend auf den Verein ZÖF – Zusammenschluss Österreichischer Frauenhäuser ausgeweitet. Im Mittelpunkt stehen dabei keine deutlichen Gewaltspuren, sondern die betroffenen Frauen selbst. Ganz bewusst wurde eine Positiv-Botschaft gewählt, um eine positive Zukunftsperspektive sowie den Mut und die Stärke gewaltbetroffener Frauen zu zeigen.

Die Serie von Plakaten, Freecards und Rollups trägt den Titel "Damit aus den Scherben der Vergangenheit eine Zukunft ohne Gewalt wird." Grundmotiv ist dabei, dass Frauen sich aktiv "aus Scherben zusammensetzen" – und mit Hilfe der Frauenhäuser zurückfinden in ein sicheres Leben ohne Gewalt. Fünf Frauen, verschieden von Herkunft, Alter und Bildung, symbolisieren, dass sie die Scherben der Vergangenheit ihres Lebens wieder zusammengefügt, die Partnergewalt beendet haben und hoffnungsvoll in eine neue Zukunft blicken.

Neue Werbekampagne des Vereins ZÖF

Der Verein ZÖF trauert um Sabine Oberhauser – Ministerin, Ärztin, optimistische Kämpferin.

Sabine Oberhauser

Foto: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen

Tief betroffen haben wir Mitarbeiterinnen des Vereins ZÖF am Donnerstagabend von Sabine Oberhausers Tod erfahren. Unser ganzes Mitgefühl, unsere ganze Anteilnahme gehen an ihre Familie.

"Sie war von Beginn an konsequente Kämpferin für Gleichberechtigung und Gleichstellung, Anti-Diskriminierung und den Schutz von Schwächeren", so Andrea Brem, Vorsitzendes des Vereins ZÖF – Zusammenschluss Österreichischer Frauenhäuser.

Dass gerade sie aus dem Leben gerissen wurde, ist auch deshalb so traurig, weil sie immer unglaublich lebensbejahend und optimistisch war. Sie hat es trotz ihres heiklen Aufgabengebietes geschafft, nicht zu polarisieren, sondern immer konstruktive Lösungen zu finden. Wir werden ihr Fachwissen, ihr großartiges Engagement und ihre Unterstützung ebenso vermissen wir ihre Menschlichkeit, ihre Herzlichkeit und ihr optimistisches Strahlen.

Presseartikel, Jänner 2016, News:

"Doppelt hart getroffen"

Bild: Presseartikel Doppelt hart getroffen, News
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Bild: Presseartikel Doppelt hart getroffen, News
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Presseartikel auf news.at

(Saskia Aberle, News, 16. Jänner 2016)

Leserbrief, Jänner 2016, Kleine Zeitung, Leserforum:

"Nein zu Gewalt gegen Frauen"

Diese unfassbaren Ereignisse, ob in Deutschland oder Österreich, haben viele Menschen erschüttert und emotional berührt. Die Betreuerinnen der vier Kärntner Frauenhäuser wissen aus ihrer täglichen Arbeit, was Gewalt bei Frauen auslöst. Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe auf Frauen sind die schlimmste Form der Gewalt, da sie die Grundrechte von Frauen arg verletzen und gravierende psychische, gesundheitliche und soziale Folgen mit sich ziehen und Würde und Selbstwertgefühl zerstören.

Ganz gleich, woher die Täter kommen, diese Taten sind schwere Menschenrechtsverletzungen und müssen als solche auch bestraft werden. Die Politik ist aufgefordert, eine soziale, menschliche Ordnung in der Gesellschaft herzustellen, wo traditionelle Werte – gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung – gelebt werden können. In der Deklaration der Vereinten Nationen zur Eliminierung von Gewalt heißt es: "Gewalt ist einer der entscheidenden sozialen Mechanismen, durch den Frauen in einer untergeordneten Position gehalten werden."

Frauen sind weder Freiwild noch Besitz, sie haben das Recht auf Selbstbestimmung. Daher Frauen, lassen wir das nicht zu! "Nein zu Gewalt gegen Frauen!!!"

(Irmgard Pogatschnigg, Vorsitzende ARGE Kärntner Frauenhäuser, Kleine Zeitung, Leserforum, 14. Jänner 2016)

Leserbrief (2,26 MB PDF, nicht barrierefrei)

Stellungnahme

Stellungnahme des Vereins ZÖF zum Strafprozessänderungsgesetz 2015

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Stellungnahme

Stellungnahme des Vereins ZÖF zum Strafrechtsänderungsgesetz 2015

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Die ZÖF unterstützt das Forderungspapier der Autonomen Frauenhäuser der ZIF in Deutschland

Die ZÖF unterstützt das Forderungspapier der Autonomen Frauenhäuser der ZIF in Deutschland zur Verbesserung des Schutzes vor Gewalt für MigrantInnen mit prekärem Aufenthalt und Flüchtlingsfrauen.

Etliche der erhobenen Forderungen haben auch für Österreich Relevanz!

Im Besonderen bekennen wir uns zu der Forderung: Frauenhäuser müssen länderübergreifend für alle körperlich und/oder seelisch misshandelten oder von Misshandlung bedrohten Frauen und ihre Kinder uneingeschränkt und niedrigschwellig zugänglich sein - unabhängig von Einkommen, Aufenthaltsstatus, Herkunftsort und Gesundheitszustand oder etwaiger Behinderung/Beeinträchtigung.

Link: http://www.autonome-frauenhaeuser-zif.de

Besonderer Einsatz zur Positionierung von Frauen in der Gesellschaft wird gefeiert: Frauenpreis der BAWAG P.S.K. 2014 geht an Andrea Brem.

Zum zweiten Mal verlieh die BAWAG P.S.K. Fraueninitiative für vorbildhafte Leistungen "Mitten im Leben" den Frauenpreis. Mit diesem Award möchte die BAWAG P.S.K. Frauen und Organisationen ermutigen, herausfordernde und innovative Projekte in Angriff zu nehmen.

Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger gratulierte der Preisträgerin Andrea Brem ebenso herzlich wie Byron Haynes CEO der BAWAG P.S.K. und die Vorsitzende des Zentralbetriebsrates Ingrid Streibel- Zarfl. Die feierliche Laudatio hielt die Frauengesundheitsbeauftragte der Stadt Wien Beate Wimmer-Puchinger. Der festliche Akt fand im Wappensaal des Wiener Rathauses statt, für die wunderbare musikalische Untermalung sorgte das Musik-Frauentrio SORMEH.

Ihre wohlverdiente Ehrung, der mit 3.000 Euro dotierte Preis der BAWAG P.S.K., wurde von der Preisträgerin den misshandelten Frauen und ihren Kindern in den Wiener Frauenhäusern gewidmet.

Bild: Von links nach rechts: Preisverleihung BAWAG P.S.K. Frauenpreis: Vorsitzende des BAWAG P.S.K. Zentralbetriebsrates Ingrid Streibel-Zarfl, Preisträgerin Geschäftsführerin Wiener Frauenhäuser Andrea Brem, BAWAG P.S.K. CEO Byron Haynes, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger

Von links nach rechts: Preisverleihung BAWAG P.S.K. Frauenpreis: Vorsitzende des BAWAG P.S.K. Zentralbetriebsrates Ingrid Streibel-Zarfl, Preisträgerin Geschäftsführerin Wiener Frauenhäuser Andrea Brem, BAWAG P.S.K. CEO Byron Haynes, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger

Foto: Kromus

Andrea Brem "Die Wienerin 2014"

Die langjährige Geschäftsführerin Andrea Brem wurde im Rahmen der look! Women Of The Year Awards mit dem Titel "Die Wienerin 2014" gekürt.

Zum Lesen des look! Artikels klicken Sie bitte auf das Bild.

Bild: Artikel look!
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Maria Imlinger erhält Anton Kalcher-Preis

Die ZÖF-Vorstandsfrau und langjährige Leiterin des Frauenhaus St. Pölten Maria Imlinger erhielt für ihr herausragendes Engagement in der Arbeit gegen Gewalt an Frauen und Kindern den Anton Kalcher-Preis des Lions Club St. Pölten.

Maria Imlinger arbeitet seit 1980 als diplomierte Sozialarbeiterin und leitet seit 1991 das Frauenhaus in St. Pölten. In ihrer langjährigen Tätigkeit hat sie maßgeblich dazu beigetragen, das Gewaltschutznetz in Niederösterreich auszubauen. 2006 wurde auf ihre Initiative mit dem Aufbau einer Beratungsstelle für Migrantinnen für den Zentralraum Niederösterreich begonnen. Bereits 2011 erhielt Maria Imlinger für ihr soziales Engagement das Ehrenzeichen der Stadt St. Pölten verliehen.

Bild: Maria Imlinger erhält Anton-Kalcher Preis, überreicht von Lions-Club Past-Präsident Stephan Rendl (ganz links) und Bürgermeister Matthias Stadler.

Maria Imlinger erhält Anton-Kalcher Preis, überreicht von Lions-Club Past-Präsident Stephan Rendl (ganz links) und Bürgermeister Matthias Stadler.

Credits: mss/Vorlaufer

Fachtagung "Sicher Leben - Schutz vor Gewalt in der Familie II"

Vor 30 Jahren wurde das Frauenhaus St. Pölten eröffnet - das Gewaltschutzzentrum NÖ existiert seit 15 Jahren. Schutzorte, Gewaltschutzgesetze und Ermächtigungspraktiken haben den Handlungsspielraum von Frauen und Kindern aus gewaltbelasteten Beziehungen erweitert. Wie aber sehen die Betroffenen die Interventionen bei häuslicher Gewalt, welche Schutzlücken bestehen fort und welche gesellschaftlichen Veränderungen müssen zum Schutz vor häuslicher Gewalt vorangetrieben werden? Diesen und mehr Fragen widmet sich die gemeinsam veranstaltete Fachtagung "Sicher Leben – Schutz vor Gewalt in der Familie II".

Wann: 2.12.2014, 8:30 bis 16 Uhr

Wo: Festsaal Konservatorium für Kirchenmusik, Klostergasse 10, 3100 St. Pölten

Details entnehmen Sie bitte der Einladung; um Anmeldung wird gebeten.

Interne Tagung zum Thema "Gefährlichkeits­einschätzung"

Am 16. und 17. Dezember 2014 veranstaltet die ZÖF eine interne Tagung zum Thema "Gefährlichkeitseinschätzung". Eingeladen ist die deutsche Kriminalpsychologin Justine Glaz-Ocik. Sie ist Deeskalationstrainerin in Fällen häuslicher Gewalt, forscht in den Bereichen Tötungsdelikte an Kindern, Stalking und schwere Gewaltdelikte und war als stellvertretende Leiterin in einer Täterarbeitseinrichung tätig. Zusätzlich zur Schulung von Justine Glaz-Ocik sind Workshops geplant, die von Expertinnen, die mit hoch gefährdeten Menschen arbeiten, angeleitet werden.

Studie: Häusliche Gewalt kostet weltweit über 6 Billionen Euro

Was kostet Gewalt? Dieser Frage wurde in einer neuen Studie nachgegangen. Berechnet wurden die wirtschaftlichen Folgen von Gewalt und kriegerischen Auseinandersetzungen. Das Ergebnis widerspricht der öffentlichen Wahrnehmung: Gewalt in der Gesellschaft, also Morde und vor allem Gewalt gegen Frauen und Kinder, stellt einen weitaus größeren Kostenfaktor als Bürgerkriege dar.

Häusliche Gewalt ist weltweit die größte Quelle von Gewalt: Pro Jahr belaufen sich die Folgekosten von Gewalt gegen Frauen auf rund 3.4 Billionen Euro; Gewalt gegen Kinder wird mit 2.7 Billionen Euro ausgewiesen. Die insgesamten Kosten häuslicher Gewalt belaufen sich daher auf rund 6.1 Billionen Euro (9,4% es weltweiten BIPs).

Wirft man einen Blick auf die weltweiten Gesamtkosten von Gewalt – kriegerische Konflikte berücksichtigend – weist die Studie den Wert von rund 7,35 Billionen Euro aus.

Die StudienautorInnen Hoeffler und Fearon appellieren aufgrund dieser erschreckenden Ergebnisse an die Vereinten Nationen: Die weltweiten wirtschaftlichen Schäden aufgrund von häuslicher Gewalt sind 50 Mal größer als die durch Bürgerkriege entstandenen Verluste. Es muss daher mehr Augenmerk auf die Bekämpfung von häuslicher Gewalt gelegt werden. Es ist dringend an der Zeit, dass jene Form der Gewalt, die gesellschaftlich am meisten Kosten verursachen, auch am meisten Aufmerksamkeit erhält.

Studie (ausschließlich in englischer Sprache verfügbar)
Zusammenfassung (ausschließlich in englischer Sprache verfügbar)

Link zum deutschen Artikel von "Die Welt"

NAP (Nationaler Aktionsplan) zum Schutz der Frauen vor Gewalt beschlossen

Ende August 2014 wurde der Nationale Aktionsplan zum Schutz von gewaltbetroffenen Frauen von der Bundesregierung beschlossen. Der NAP umfasst 64 Gewaltschutzmaßnahmen, die in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden sollen. Thematisch reichen die Aktionen des NAP von der Koordination politischer Maßnahmen bis hin zu rechtlichen Vorhaben; Prävention, Schutz und Unterstützung von Opfern sind ebenso in den geplanten Aktivitäten umfasst.

Nationaler Aktionsplan zum Schutz von Frauen vor Gewalt

ZÖF Kolleginnen gratulieren zum 35-jährigen Jubiläum des Vereins Wiener Frauenhäuser

1978 wurde in Wien das erste Frauenhaus in Österreich eröffnet. Seitdem sind 35 Jahre vergangen und der Zusammenschluss Österreichischer Frauenhäuser gratulierte den Wiener Frauenhäusern von ganzem Herzen. Und da Geburtstage und leckere Torten einfach zusammengehören, bekam der Verein Wiener Frauenhäuser von der ZÖF-Partnerin Frauenhaus Graz eine wundervoll schmeckende Maronitorte überreicht.

Bild: Von links nach rechts: Geschäftsführerin Maria Imlinger (Haus der Frau St. Pölten), Geschäftsführerin Andrea Brem (Verein Wiener Frauenhäuser) und Geschäftsführerin Michaela Gosch (Frauenhaus Graz) bei der feierlichen Überreichung der Geburtstagstorte.

Von links nach rechts: Geschäftsführerin Maria Imlinger (Haus der Frau St. Pölten), Geschäftsführerin Andrea Brem (Verein Wiener Frauenhäuser) und Geschäftsführerin Michaela Gosch (Frauenhaus Graz) bei der feierlichen Überreichung der Geburtstagstorte.

Presseartikel, April 2014, Die Furche:

"Wenn der Partner zum Peiniger wird"

Presseartikel der Wiener Zeitung über Klientin der Wiener Frauenhäuser (901 KB PDF, nicht barrierefrei)

(Julia Theresa Ortner, Die Furche, 24. April 2014)

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"Was wäre die Welt ohne Frauen?"

Benefizkonzert für das Frauenhaus Villach
3. November 2018

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Frauenministerin besucht Ausstellung "40 Jahre Wiener Frauenhäuser"

Ausstellung 40 Jahre Wiener Frauenhäuser

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Tagungs­bericht 30.11.17

"Tief ver­borgen - tief verletzt" sexualisierte Gewalt in Paar­beziehungen

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